Hanföl

Hanföl im Gemisch mit CBD

Hanföl CBD ist eine immer bekannter werdende Alternative zu Schmerzmittel, Beruhigungsmitteln und sogar Psychopharmaka. Doch was ist Hanföl mit CBD eigentlich, und wo liegt der Unterschied zu Olivenöl mit CBD. Erfahren sie hier alles, was sie über den Kauf und die Anwendung von CBD Präparaten wissen müssen. 

Was ist Hanföl CBD ? 

Hanföl ist ein Öl, das aus den Samen der Hanfpflanze gepresst wird. Daher ist die korrekte Bezeichnung für das Öl eigentlich Hanfsamenöl. Der Rohstoff für die Produktion von Hanföl ist in der Regel Cannabis Sativa, eine Sorte der Hanfpflanze, die zum Nutzhanf gezählt wird. 


Hanfsamenöl hat verschiedene positive Wirkungen auf die Gesundheit. Hier sind vor allem der ausgewogene Gehalt an wichtigen, essentiellen Fettsäuren und der immunstärkende Effekt zu nennen. Die ungesättigten Fettsäuren, die Hanfsamenöl enthält, sind bedeutsam für den gesamten Organismus und seine Funktionen. Sie wirken insbesondere auf die Zellfunktion, und diese ist die Grundlage einer guten Gesundheit. 


Es ist das Hanfsamenöl, das meistens als Trägeröl für Hanföl CBD verwendet wird. Alternativ ist auch CBD in Olivenöl erhältlich. CDB steht für Cannabidiol, und dies ist einer der vielen Hunderten pflanzlichen Wirkstoffe im Hanf. Es ist das CBD, das die eigentliche besondere Wirkung von Hanföl mit CBD ausmacht. Wie alle Cannabinoide greift es in das körpereigene endocannabinoide System des menschlichen Organismus ein. Hier dockt es an entsprechende Rezeptoren, die dann Effekte im Nervensystem auslösen. Der Wirkstoff CBD wird dem Trägeröl in unterschiedlichen Anteilen zugesetzt. So gibt es Öl mit einem CBD Anteil von 2,5 %, 5%, 10%, 15% und 20 %. Die Wirkung ist dann dementsprechend stärker. 

Ist die Anwendung von CBD legal ? 

CBD ist ein Wirkstoff aus der Familie der Cannabinoide, die aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Im Hanf befinden sich mehrere Hunderte Phytocannabinoide, also pflanzliche Wirkstoffe. Neben CBD ist der Bekannteste davon vermutlich das THC, Tetrahydrocannabinol. THC ist ein psychoaktiver Stoff, der rauschhaft und euphorisierend wirkt. Er kommt in größeren Mengen vor allem im Harz und in den weiblichen Blüten von Cannabis indica vor.

Zur Anwendung wird THC meistens geraucht, inhaliert oder in Lebensmitteln verarbeitet. Er gilt als Droge und weist ein gewisses Suchtpotential auf, da es tief in das Nervensystem eingreift. Allerdings sind Anwendern von THC auch die positiven Effekte auf die Gesundheit, und insbesondere auf das Nervensystem bekannt. Um diese risikolos nutzen zu können, wurde das Extraktionsverfahren für CBD entwickelt. Der Anbau und die Anwendung von THC ist in Deutschland verboten und strafbar. Anders dagegen ist es bei CBD. CBD wird normalerweise aus speziellen Nutzhanfsorten mit einem sehr geringen THC-Gehalt extrahiert. Der THC-Gehalt im CBD liegt dann unter 0,2%. CBD weist keinerlei rauschaktiven Effekt auf, und es besteht daher auch keinerlei Gefahr von Abhängigkeit. Auch die möglichen Nebenwirkungen sind überschaubar und eher moderat. 


Der Anbau von Hanf zur Gewinnung von CBD wird in Deutschland bislang strikt kontrolliert, um diese genanten Faktoren zu gewährleisten. Daher ist die Anwendung von CBD und Hanföl mit CBD in Deutschland absolut legal. Wichtig ist hier auch immer, beim Einkauf auf ein qualitativ hochwertiges Hanföl mit CBD zu achten. 

Welche Wirkung hat Hanföl mit CBD ? 

Hanföl mit CBD wirkt in erster Linie auf das menschliche Nervensystem ein. Hier dockt der Wirkstoff CBD an das endocannabinoide System an. Dieses körpereigene System, das mit Stoffen, die den Cannabinoiden ähnlich sind, wurde in Studien nachgewiesen. Die wissenschaftliche Erforschung steht allerdings noch am Anfang. Die Wirkung spielt sich vermutlich vor allem im Gehirn und im Darm ab. 


Die CBD Wirkung ist insbesondere bei Symptomen des Nervensystems, bei Schmerzen und Entzündungen zu beobachten. Es wird daher bei folgenden Erkrankungen und Beschwerden angewendet: Nervosität, Anspannung, Schlafstörungen, Ängste, Panikattacken, Migräne, Epilepsie, MS, Parkinson und bei chronischen Schmerzen. Hanföl CBD ist in der Lage, das Nervensystem in seiner Funktion wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Daher sprechen besonders Erkrankungen, die auf einer Dysbalance im Nervensystem oder Schmerzen, die neuralen Ursprung haben, gut auf die Anwendung von CBD an. Die Symptome werden gemildert, Ängste können sich auflösen, Schmerzen werden deutlich reduziert. Studien haben nachgewiesen, dass Epileptiker von Hanföl profitieren, indem die Häufigkeit der Anfälle gesenkt werden kann. 


Zusätzlich hat auch das Trägeröl positive Effekte. Hanföl weist einen besonders ausgeglichenen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren auf. Außerdem größere Mengen an wichtigen Linolensäuren wie Gamma-Linolensäure und Alpha-Linolensäure. Diese Fettsäuren wirken insbesondere im Gehirn- und Nervensystem und im Herz-Kreislaufsystem. Sie stärken die Leistung und wirken Entzündungen entgegen. Im Hanföl vorhandene Mineralien, Vitamine und wichtige Antioxidantien gegen Stress runden die positive Wirkung auf die Gesundheit von des Öls ab. 

Bei Überdosierung und besonderer Sensibilität kann es bei der Anwendung von CBD zu Nebenwirkungen kommen. Diese machen sich durch Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit und Beschwerden im Magen-Darm System bemerkbar. Durch Absetzen des Wirkstoffes sollten diese Erscheinungen dann aber auch wieder schnell verschwinden. Bei Schwangerschaft und während der Stillzeit ist die Anwendung von CBD Öl kontraindiziert, und auch wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden, muss die Anwendung von CBD mit dem Arzt abgeklärt werden. 
Wichtig für eine sichere Anwendung und die gute Verträglichkeit ist es, das Hanföl CBD durch eine kontrollierte Einnahme langsam und vorsichtig einzuschleichen. 

Hanföl vs. Olivenöl 

In der Regel wird Hanföl als Trägeröl für CBD verwendet, man findet auf dem Markt aber auch Präparate, in denen mit Olivenöl gearbeitet wurde. Was ist nun für die Wirksamkeit von CBD besser: Hanföl oder Olivenöl ?

Beide Öle eigenen sich insofern als Trägeröl, da Fett nachweislich zu einer höheren und besseren Aufnahme von CBD in den Körper führt. Und hier sind es vor allem die Öle, die reich an den guten, essentiellen Fettsäuren sind. Sowohl Olivenöl als auch Hanföl weisen diese Eigenschaften auf, doch ist das Verhältnis der essentiellen Fettsäuren zueinander im Hanföl eindeutig besser. Von einem ganzheitlichen Standpunkt gesehen, ist mit Sicherheit auch die „Zusammenarbeit“ von CBD und Hanföl optimaler, da sie gleichen Ursprungs sind. Das Öl und der Wirkstoff stammen aus der gleichen Pflanze, dem Hanf, und gehen so eine perfekte, Synthese miteinander ein, die vermutlich in ihrem Wechselspiel auch zu einer besseren Wirksamkeit führt. Erfahrungen von Anwendern bestätigen dies. Um die größte Wirksamkeit bei der Einnahme zu garantieren, ist darauf zu achten, das Öl unter die Zunge zu tropfen, denn an dieser Stelle der Mundschleimhaut ist die Aufnahmefähigkeit mit am größten.

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